Permakultur-Vienna
           

Kräuterecke

  • "Unkräuter"
  • Kochrezepte
  • Kräuter – Würzkräuter, Heilkräuter, Wildkräuter…

    …sie erfreuen sich wieder neuer Beliebtheit, altes Wissen lebt neu auf und sie sind aus unserer Küche kaum mehr wegzudenken.
    Selbst wer nur über einen Topf auf dem Balkon oder ein Blumenkistchen auf dem Fensterbrett verfügt, braucht auf seine Kräuterernte nicht zu verzichten. Die meisten unserer grünen „Wohltuer“ gedeihen auch dort sehr prächtig – Petersilie, Schnittlauch, Zitronenmelisse und Minze gedeihen auch im Halbschatten sehr gut. Bohnenkraut, Thymian, Mayoran und Oregano freuen sich über ein Südplätzchen mit wenig nährstoffreicher Erde, so wie ihre Verwandten im Süden es mögen. Auch Salbei gedeiht wunderbar im Topf.
    Und wer über ein Stück Wiese verfügt oder Vogelmiere und Gundermann nicht aus seinen Balkonkisten vertreibt, kann auch mit diesen Delikatessen, sowie Löwenzahn und Gänseblümchen seine Salatküche bereichern.


    Bei mir im Garten werden sogenannte Unkräuter mit großer Freude begrüßt, geerntet und genutzt.
    Ärger darüber kenne ich schon lange nicht mehr und habe daher auch keinen Vernichtungsstress.
    Sie dienen obendrein mit ihren Blüten als Bienenweide.

    Brennessel

    Die Blätter können zu Spinat verkocht werden, ergeben auch einen schmackhaften Zusatz zu Eierspeisen oder können getrocknet als Tee getrunken werden. Auch als Pesto ist sie gut geeignet. Ich verwende die Pflanze auch als Pflanzenjauche zur Düngung meiner Tomaten und Kürbisse.

     

       
    Giersch

    Die Blätter des Giersch sind jung eine Delikatesse in jedem Frühlingssalat und lassen sich das ganze Jahr zu Spinat oder Füllungen für Crepes verarbeiten. Er erinnert in seinem Geschmack an Karotten und Petersilie.
    Also: nicht ärgern, sondern ernten und essen!

       

    Gundelrebe

    Die Blätter sind ein herber Aromaspender in Wildkräuteraufstrichen oder Suppen, getrocknet und gerieben kann man sie Kräutersalzen beigeben. Die Blüten haben ein leicht süßliches Aroma und ergeben eine hübsche Dekoration in jedem Salat.
    Sie enthält ebenfalls sehr viel Vitamin C, wie fast alle Frühjahrskräuter.

       

    Löwenzahn

    Vom Löwenzahn sind sowohl die Blätter, als auch die Blüten und die Wurzel essbar. Er enthält vor allem viel Vitamin C, Kalium und Magnesium.
    Die Blätter ergeben den recht bekannten „Röhrlsalat“. Die Blüten sind eine hübsche Dekoration in jedem Frühlingssalat oder auf dem Butterbrot und auch zu Sirup oder Honig verarbeitbar und die Wurzeln geben geröstet einen Kaffeeersatz.

       

    Vogelmiere

    Mit ihrem zarten Geschmack nach jungem Mais ist sie eine delikate Knabberei. Sie lässt sich gut in Aufstrichen oder Spinat verwenden oder einfach als Salatbeigabe.
    Sie enthält viel Vitamin A und C, sowie Vitamine der B-Gruppe.

       

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